Prof. Dr. Norbert Neu

Wirtschaftsprüfer / Steuerberater / Fachberater für Internationales Steuerrecht

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Prof. Dr. Norbert Neu ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater bei der dhpg. Im Schwerpunkt betreut er mittelständische Unternehmen, insbesondere in Fragen des nationalen wie internationalen Unternehmenssteuerrechts. Als gefragter Berater begleitet er Unternehmer und Unternehmen bei Umstrukturierungen, Unternehmens- und Anteils(ver)käufen sowie bei der Nachfolgegestaltung. Eine Spezialexpertise besitzt er in der steuerlichen Begleitung von internationalen Arbeitnehmerentsendungen.

Von 2008 bis 2016 war Prof. Dr. Norbert Neu Chairman im Board of Directors von Nexia, dem internationalen Netzwerk unabhängiger Prüfungs- und Beratungsfirmen der dhpg. Er ist heute, neben seiner Tätigkeit für die dhpg, unter anderem als Aufsichtsrat, als Honorarprofessor am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf und als Gastdozent an der Bundesfinanzakademie in Berlin aktiv. Er ist Mitglied des Fachinstituts der Steuerberater, des Fachbeirats der Centrale für GmbH des Verlag Dr. Otto Schmidt KG sowie Mitherausgeber der Fachzeitschrift „GmbH-Rundschau“. Darüber hinaus ist er in vielfacher Hinsicht als Fachautor und -referent tätig.

Prof. Dr. Norbert Neu studierte nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln, wo er im Anschluss als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftliche Steuerlehre tätig war und zum Dr. rer. pol. promoviert wurde. Seit 1997 ist er Partner der dhpg.

 

Kontakt

D-53113 Bonn
Marie-Kahle-Allee 2
E-Mailnorbert.neu@dhpg.de +49 228 81000 0 +49 228 81000 20

Veröffentlichungen

Verluste aus dem Ausfall von Darlehensforderungen sind steuerlich abzugsfähig

Im Dezember 2017 hat der Bundesfinanzhof eine wichtige und erfreuliche Entscheidung veröffentlicht: Danach sind Verluste aus dem Ausfall einer privaten Darlehensforderung – entgegen der Verwaltungsauffassung – steuerlich abzugsfähig
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Internationales Unternehmensteuerrecht

Das internationale Unternehmensteuerrecht hat angesichts der Globalisierung stetig an Bedeutung gewonnen. Durch die steuerlichen Gestaltungen internationaler Großkonzerne ist es zudem in den Fokus der internationalen Politik gerückt. Der Beitrag gibt eine Einführung in dieses Themengebiet. WISU 7/17, S. 806 ff.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu und StB Oliver Lohmar

Abrundung der BFH-Rechtsprechung zur Realteilung von Personengesellschaften

Der steuerliche Realteilungsbegriff in § 16 Abs. 3 S. 2 EStG ist nach der neueren BFH-Rechtsprechung zweigliedrig. Er umfasst sowohl die Auflösung der Mitunternehmerschaft („echte Realteilung“) als auch jede Art der Sachwertabfindung an ausscheidende Mitunternehmer („unechte Realteilung“), bei der Sachgesamtheiten oder Einzelwirtschaftsgüter auf die Mitunternehmer in deren Betriebsvermögen übertragen werden. Die hierfür maßgeblichen Entscheidungen des IV. BFH-Senats werden in dem Beitrag analysiert und deren Konsequenzen für die Beratungspraxis dargestellt. GmbHR Heft 17/2017, S. 897 ff.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu und StB FBIStR Stefan Hamacher

Neues zur Steuerbegünstigung von Sanierungsgewinnen

GmbHR Heft 11/2017, R161-R162.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu, StB FBIStR Stefan Hamacher und RA Dr. Ralf Bornemann

dhpg unterstützt Aufbau eines digitalen Hubs

In der Region Bonn erarbeitet die Initiative ‚Digitales Bonn‘ Ideen und Konzepte, um den digitalen Wandel in der Region Bonn/Rhein-Sieg aktiv zu gestalten.

dhpg berät Management der Schlemmer-Gruppe bei Übernahme durch 3i

Die Online-Plattform lifePR hat die Pressemeldung zur Beratung der Schlemmer-Gruppe durch die dhpg aufgegriffen.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu, StB FBIStR Stefan Hamacher und StB Oliver Lohmar

dhpg berät Management der Schlemmer-Gruppe bei Übernahme durch 3i

Die dhpg, ein führendes mittelständisches Beratungsunternehmen in Deutschland, hat das Management der Schlemmer-Gruppe bei der Übernahme durch den Finanzinvestor 3i beraten.

Bilanz- und gewerbesteuerrechtliche Fragen und Risiken der Bildung und Auflösung von 6b-Rücklagen bei Veräußerung des gesamten Mitunternehmeranteils

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit Fragen der Bildung, Fortführung und Auflösung einer Rücklage nach § 6b Abs. 3 EStG bei Veräußerung eines gesamten Mitunternehmeranteils. Anlass hierfür ist auch die zu diesem Themenkomplex ergangene Kurzinformation des FinMin. Schleswig-Holstein vom 2.9.2014 – VI 306 - S 2139 - 134, wonach sämtliche Vorgänge auf der Ebene des veräußernden Gesellschafters abzubilden sind. Der Beitrag analysiert diese Rechtsauffassung sowie alternative Konzepte und deren materiell- und verfahrensrechtlichen Unterschiede. GmbHR 2016, S. 1-8
WP StB Prof. Dr. Norbert Neu, StB Stefan Hamacher

Gewerbesteuer und Gewerbesteuerermäßigung bei unterjähriger gewerbesteuerpflichtiger Anteilsveräußerung

Die Steuerfolgen unterjähriger Gesellschafterwechsel in Verlustsitutationen werden aktuell für Kapitalgesellschaften diskutiert, insbesondere im Zusammenhang mit dem Entwurf eines neuen BMF-Schreibens zu § 8c KStG (s. nur R. Neumann, GmbHR 2014, 673 ff.). Dieser Beitrag analysiert ähnliche Fragestellungen bei Personengesellschaften. Anlass hierfür sind auch die Entscheidungen der Finanzgerichte Rheinland-Pfalz vom 16.11.2012 (EFG 2013, 368) und Baden-Württemberg vom 10.12.2013 (EFG 2014, 651), jeweils zur Verteilung des Gewerbesteuermessbetrags für Zwecke des § 35 EStG. Der Beitrag greift die den Entscheidungen zugrundeliegenden Sachverhalte auf und geht zunächst auf die Gewerbesteuerfolgen ein, insbesondere im Hinblick auf die sich nur teilweise aus dem Gesetz ergebenden Regelungen zum Verlustausgleich im Veräußerungsjahr einerseits sowie zur Verrechnung von gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen andererseits. Im Anschluss werden die Folgen für die Aufteilung des Gewerbesteuerermäßigungsbetrags nach § 35 EStG untersucht. In einer Gesamtbetrachtung wird deutlich, dass sich je nach Fallkonstellation sehr unterschiedliche Belastungsfolgen bzw. Gestaltungsempfehlungen ergeben. GmbHR 2014, S. 841-851
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu und StB FBIStR Stefan Hamacher

Die erweiterte Gewerbesteuerkürzung

Geklärte, ungeklärte und neue Fragen zum "Gewerbesteuerprivileg" bei Grundstücksunternehmen A. Grundstruktur der erweiterten Kürzung I. Zum Regelungsinhalt II. Zum Regelungszweck III. Tatbestandsvoraussetzungen im Einzelnen IV. Antrag und Rechtsfolgen B. Vermietung im personellen Verbund I. Einführung II. Praxisfälle C. Fazit Der Konzern 11-12/2013, S. 583-652.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu und StB FBIStR Stefan Hamacher

Finanzielle und steuerliche Aspekte bei Management-Beteiligungen

Teil I: Finanzielle Aspekte bei Management-Beteiligungen (Karl A. Niggemann) 1. Der Markt für Management-Beteiligungen in Deutschland 2. Führungskräfte-Beteiligungen: Unternehmerische Führung statt Manager 3. Verkauf von Unternehmen an das Management 4. Der "Buy-Out-Wert eines Unternehmens: Bewertung der Machbarkeit 5. Strukturierung 6. Bausteine der Finanzierung Teil II: Steuerliche Aspekte von Management-Beteiligungen (Prof. Dr. Norbert Neu) 1. Steuerliche Zielvorstellungen des Käufers 2. Abschreibung der stillen Reserven 3. Abzugsfähigkeit der Finanzierungskosten 4. Erhalt von steuerlichen Verlustvorträgen der Zielgesellschaft 5. Verschaffung einer steuergünstigen Exitposition 6. Speziell bei Management-Beteiligungen: Vermeidung von Lohn- und Schenkunsteuer 7. Fazit DSV, 25.10.2013 Spezialausgabe, S. 1-15
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Beendigung einer PersGes: (Keine) Betriebsaufgabe i.S.v. § 7 Satz 2 GewStG?

- Zugleich Anmerkungen zu BFH, Urteil vom 30.8.2013 - IV R 54/10, BStBl. II 2012, 2180 = FR 2013, 294, FR 2013, 843-848 - Mit seinem Urteil vom 30.8.2013 (IV R 54/10, BSt Bl. II 2012, 2180 = FR 2013, 294 mit Anm. Wendt) hat der IV. Senat des BFH die Berücksichtigung gewerbesteuerlicher Anlaufverluste von Personengesellschaften - unabhängig von der Rechtsform ihrer Gesellschafter - abgelehnt und die ständige Rechtsprechung bestätigt, wonach die sachliche Gewerbesteuerpflicht der Personengesellschaften den Beginn der werbenden Tätigkeit voraussetzt. Der Beitrag analysiert das Urteil und geht dabei insbesondere auf die Frage ein, welche Auswirkungen das Verständnis des BFH von der "systematischen Stellung" des § 7 Satz 2 GewStG für die Gewerbesteuerfolgen im Zusammenhang mit der Beendigung einer Personengesellschaft hat. FR 18/2013, S. 843-848
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu und StB FBIStR Stefan Hamacher

Die Gewerbesteuerfalle des § 18 Abs. 3 UmwStG nach dem UmwSt-Erlass 2011

GmbHR 5/2012, S. 280-2902012 Die Neufassung des Umwandlungssteuererlasses 2011 zu § 18 Abs. 3 UmwStG trägt insbesondere der Gesetzesänderung durch das JStG 2008 (Einbezug auch des Vermögens des übernehmenden Rechtsträgers) Rechnung. Darüber hinaus ergibt sich eine Reihe von Modifikationen bzw. Ergänzungen der Verwaltungsmeinung im Hinblick auf unverändert gebliebene gesetzliche Bestimmungen. Es bleiben jedoch weiterhin viele Fragen offen, so etwa die Abgrenzung des (Teil-)Betriebsbegriffs oder die Anwendung der Vorschrift auf doppel- und mehrstöckige Personengesellschaftsstrukturen. Der Beitrag setzt sich mit der Verwaltungsauffassung kritisch auseinander.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu und StB FBIStR Stefan Hamacher

UmwSt-Erlass 2011

GmbHR 5/2012 R061-R0622012 Schwerpunktheft 2 zum UmwSt-Erlass 2011
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Rechtsformen im Wettbewerb - dem Sturm getrotzt

DATEV magazin 5/2011, S. 8-11.2011 Teils totgesagt und oft als überholt bezeichnet: Die "gute alte GmbH" ist nun fast 120 Jahre alt und weiterhin die beliebteste Rechtsform hierzulande.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Der Referentenentwurf zum Steuervereinfachungsgesetz 2011

Der Referentenentwurf für ein Steuervereinfachungsgesetz 2011 wurde am 20.12.2010 an die im Gesetzgebungsverfahren zu beteiligenden Stellen versandt. Eine Beschlussfassung der Bundesregierung ist laut BMF für Februar 2011 vorgesehen. Das parlamentarische Verfahren schließt sich dem an. Mit dem geplanten Gesetz sollen die im Koalitionsvertrag zwischen Union und FDP vorgesehenen Maßnahmen zur Entbürokratisierung und Steuervereinfachung umgesetzt werden. Das Gesetz soll grundsätzlich zum 1.1.2012 in Kraft treten. GmbHR 3/2011
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Anwendung des § 18 Abs. 3 UmwStG bei Veräußerung eines Unternehmens oder Mitunternehmeranteils gegen wiederkehrende Bezüge

DStR 29/2010, S. 1453 ff.2010 Insbesondere in mittelständischen Strukturen werden Betriebe oder Unternehmensanteile nicht selten gegen wiederkehrende Bezüge veräußert, die unter bestimmten Voraussetzungen - zwingend oder wahlweise - erst mit Zufluss nach Überschreiten des Kapitalkontos zu versteuern sind. Erfolgt die Veräußerung innerhalb des Fünfjahreszeitraums des § 18 Abs. 3 UmwStG, stellt sich die Frage, ob und wenn ja, in welchem Umfang diese Bezüge der Gewerbesteuer unterliegen. Der Beitrag setzt sich mit dieser Frage auseinander.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Steuerliche Verluste bei der "Entsorgung" inaktiver Tochtergesellschaften durch Verschmelzung

In: Festschrift für Norbert Herzig zum 65. Geburtstag Unternehmensbesteuerung Verlag C. H. Beck, München
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Die typisch stille Gesellschaft nach der Unternehmensteuerreform 2008

In: Festschrift für Sebastian Spiegelberger zum 70. Geburtstag Vertragsgestaltung im Zivil- und Steuerrecht zerb verlag 2009 Die in §§ 230 bis 237 HGB normierte stille Gesellschaft ist eine Personengesellschaft, bei er sich der stille Gesellschafter an dem Handelsgewerbe eines anderen gegen einen Anteil am Gewinn mit einer Einlage beteiligt, die in das Vermögen des Inhabers des Handelsgewerbes übergeht. Die stille Gesellschaft ist durch die weitestgehende Dispositivität der gesetzlichen Regelungen gekennzeichnet und daher flexibel einsetzbar. Entsprechend vielfältig sind die Beweggründe für deren Wahl. Für die typisch stille Gesellschaft haben sich die steuerlichen Rahmenbedingungen in jüngster Zeit insbesondere durch das Unternehmensteuerreformgesetz 2008 erheblich verändert.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Beck´sches Handbuch der Personengesellschaften. Gesellschaftsrecht, Steuerrecht

Verlag C.H. Beck, München2009 Aufgrund der zahlreichen Änderungen im steuerrechtlichen Umfeld ist vor kurzem das Beck´sche Handbuch der Personengesellschaften – Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, in der 3. Auflage erschienen (Verlag C.H. Beck, ISBN 978-3-406-58140-3, München 2009). Auch in der Neuauflage zeichnet Herr WP StB FBIStR Dr. Norbert Neu (DHPG Bonn) wieder verantwortlich für die beiden Kapitel "Stille Gesellschaft" sowie "Personengesellschaft im internationalen Steuerrecht". Das Beck´sche Handbuch der Personengesellschaften stellt dem Leser zum einen eine umfassende Übersicht über die gesellschafts- und steuerrechtliche Behandlung der Personengesellschaften vor. Zum anderen gibt es aufgrund der übersichtlichen Einteilung detaillierte Lösungen für jedwede Einzelprobleme. Bei Interesse senden wir Ihnen gerne einen Abdruck der Beiträge zu und stehen auch für weiterführende Informationen gerne zur Verfügung. Wenden Sie sich hierzu bitte an Herrn WP StB FBIStR Dr. Norbert Neu (DHPG Bonn).
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

GmbH-Handbuch

Herausgegeben von Centrale für GmbH - Verlag Dr. Otto Schmidt 2009 Es handelt sich um ein Praxishandbuch für die GmbH, in dem Dr. Norbert Neu die Themen Finanzierungsmaßnahmen; Verluste der GmbH; Beteiligungsverhältnisse - stille Gesellschaft, Unterbeteiligung, Nießbrauch; Betriebsaufspaltung; Steuerliche Bewertung von GmbH-Anteilen; Erwerb von GmbH-Anteilen; Auslandsverbindungen der GmbH, Konzernsteuerrecht; Liquidation und Insolvenz der GmbH und Die Non-Profit-GmbH bearbeitet.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

The International Tax Handbook

The International Tax Handbook, 2nd Edition In der 2. Auflage des "International Tax Handbooks" werden die aktuellen steuerlichen Rahmenbedingungen in rund 70 Ländern in einem Band in übersichtlicher und kompakter Form dargestellt.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

BilMoG, IFRS und Steuerbilanz – Herausforderungen für den Mittelstand

Bilanzen im Mittelstand, 1/2008, S. 1.2008 Die neue Fachzeitschrift "Bilanzen im Mittelstand" wurde gemeinsam von NEXIA Deutschland und dem Fachverlag der Verlagsgruppe Handelsblatt entwickelt. Vierteljährlich werden hier aktuelle Entwicklungen in Bezug auf nationale und internationale Rechnungslegung und Bilanzsteuerrecht dargestellt – praxisgerecht für mittelständische Unternehmen. In jeder Ausgabe wird ein "Aktuelles Stichwort", das in der Fachwelt diskutiert wird, aufgegriffen und verständlich erklärt. Tagungsberichte, Meldungen, Buchbesprechungen und Veranstaltungshinweise runden das inhaltliche Konzept ab. Partner und Mitarbeiter der DHPG und der übrigen Mitglieder von NEXIA Deutschland haben nicht nur an der konzeptionellen Entwicklung der Zeitschrift intensiv mitgewirkt, sondern werden auch als Autoren der Fachbeiträge laufend ihre Erfahrungen aus der Praxis einbringen.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

The International Tax Handbook

The International Tax Handbook, 1st Edition 2008 Das als NEXIA-Publikation vollständig neu gefasste Werk vereinigt die bisher in der 8. Auflage von "The International Handbook of Corporate and Personal Taxes" sowie in der 4. Auflage des Handbuchs "VAT in Europe" dargestellten Informationen. In übersichtlicher, kompakter Form werden die steuerlichen Rahmenbedingungen in rund 70 Ländern in einem Band zusammengefasst.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Centrale für GmbH Dr. Otto Schmidt Stellungnahme vom 26.3.2007 zum Gesetzentwurf der Bundesregierung eines Unternehmensteuerreformgesetzes

GmbHR 8/2007, S. 421 ff.2007 Die Autoren Neu/Watermeyer/Schiffers haben für die Centrale für GmbH Dr. Otto Schmidt eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung eines Unternehmensteuerreformgesetzes 2008 gegenüber dem Finanzausschuss verfasst und aus Sicht der mittelständischen Wirtschaft Anregungen und Kritik geäußert. Wenngleich mit der Absenkung der Steuersätze für Kapitalgesellschaften und der Thesaurierungsrücklage für Personenunternehmen Entlastungsmaßnahmen ergriffen wurden, sieht der Entwurf umfangreiche, die Wirtschaft belastende Maßnahmen zur Gegenfinanzierung vor. So sollen Zinsaufwendungen künftig nur noch eingeschränkt abzugsfähig sein (Zinsschranke) und die degressive AfA vollständig entfallen. Insbesondere bei der Gewerbesteuer sind umfangreiche Hinzurechnungen, u.a. auch von pauschalen Zinsanteilen in Leasingraten, vorgesehen. Die Übertragung von Anteilen an Kapitalgesellschaften über 25 % soll einen Verlustvortrag bereits teilweise, die Übertragung über 50 % vollständig entfallen lassen.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Update zu ausgewählten Fragen der nationalen und internationalen Verlustnutzung

GmbH-StB 1/2007, S. 11-172007 Verluste müssen häufig gerade zu Beginn oder bei der Erweiterung einer wirtschaftlichen Betätigung in Kauf genommen werden. In der Regel wird dabei eine Quersubventionierung in der Art durchgeführt, dass die gewinnträchtigen Aktivitäten die Verlustphasen der übrigen Unternehmensbereiche finanzieren. Dies wird durch das Steuerrecht erschwert, wenn ein Ergebnisausgleich nicht gelingt und Verluste erst nach Auftreten von Gewinnen aus dieser Betätigung oder überhaupt nicht genutzt werden können. Zu Nachteilen kann es auch dann kommen, wenn die das Verlustgeschäft betreibende Tochtergesellschaft veräußert wird und die Gesellschaft den Verlustvortrag nicht nutzen darf. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Rechtslage in ausgewählten Anwendungsfällen.
WP StB Marko Müller

Die Grunderwerbsteuer in der Unternehmensnachfolgeplanung

GmbH-StB 7/20062006 Ist der Berater mit der steuerlichen Begleitung einer Unternehmensnachfolge beauftragt, so stehen regelmäßig schenkungsteuer- bzw. ertragsteuerliche Fragestellungen im Mittelpunkt. Die Grunderwerbsteuer (GrESt) erscheint demgegenüber nur von untergeordneter Bedeutung zu sein. Der nachfolgende Beitrag zeigt, dass die Existenz von Grundvermögen im Rahmen einer Unternehmensnachfolge jedoch stets eine sorgfältige grunderwerbsteuerliche Prüfung erforderlich macht. Ausgehend von der Situation beim Einzelunternehmen werden Fragen im Zusammenhang mit der Übertragung von Anteilen an Grundbesitz haltenden Gesellschaften diskutiert.
WP StB Marko Müller

Die englische Limited mit Geschäftsleitung im Inland. Steuerfolgen für Gesellschaft und Gesellschafter

GmbH-Steuerberater 12/20052005 In den Entscheidungen Centros, Überseering und Inspire Art hat der EuGH festgestellt, dass ausländische Kapitalgesellschaften in den Schutzbereich der Niederlassungsfreiheit nach Art. 43 und Art. 48 EGV fallen. Dadurch wurde die Möglichkeit einer Anerkennung im EU-Ausland gegründeter Gesellschaften in Deutschland geschaffen. Nachdem sich der BGH dieser Rechtsprechung angeschlossen hat (BGH vom 13.3.2003 - VII ZR 370/98, ZIP 2003, 718), ist eine nach ausländischem Recht gegründete Gesellschaft mit Verwaltungssitz und Geschäftsleitung im Inland in Deutschland rechtsfähig. Die Folge war und ist ein Vormarsch ausländischer Kapitalgesellschaftsformen, insbesondere der englischen private company limited by shares (im Folgenden: "Limited") als Alternative zur deutschen GmbH. Der folgende Beitrag zeigt die Steuerfolgen.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Chancen und Risiken der Wegzugbesteuerung

GmbH-StB 9/2005, S. 24-392005 Die durch BMF-Schreiben angeordnete Stundung der Steuer nach § 6 AStG bei Wegzug in ein anderes EU-Land sollte auch auf bestandskräftige aber noch offene Bescheide angewandt werden und lässt im Übrigen wichtige Punkte ungeregelt. Wegen des gegen Deutschland nach Art. 226 EG-Vertrag eingeleiteten Verfahrens werde die Wegzugsbesteuerung nach § 6 AStG gegenwärtig nur eingeschränkt angewandt und die Forderung entsprechend eines BMF-Schreibens vom 8.6.2005 zinslos gestundet. Diese Besteuerung stiller Reserven greife außer beim Wegzug des Anteilsinhabers auch bei den in § 6 Abs. 3 AStG gleichgestellten Tatbeständen, wobei dessen Nr. 2 überzogen und Nr. 4 überflüssig sei. In diesen Fällen werde die Veräußerung im Vergleich zu den Anschaffungskosten zum höheren gemeinen Wert nach § 9 BewG unterstellt. Bei einem tatsächlichen späteren Verkauf werde der Gewinn je nach dortigem Recht zusätzlich im Zuzugsstaat und u. U. - je nach DBA-Lage - ohne Anrechnung der bereits entrichteten Wegzugsbesteuerung versteuert. Das BMF-Schreiben findet direkt nur auf § 6 Abs. 1 und Abs. 3 Nr. 2 AStG bei Wegzug in einen EU- oder EWR-Staat Anwendung, wobei sowohl die weiteren Ersatzrealisationstatbestände als auch die Besteuerung bei Wegzug in Drittstaaten vermutlich ebenfalls gegen EU-Recht verstießen. Die Stundung der Steuer sei abweichend von § 222 AO von Amts wegen, ohne Sicherheitsleistung und zinslos zu gewähren. Ihr Widerruf bei Veräußerung der Beteiligung sei jedoch im Fall der unentgeltlichen Übertragung europarechtlich bedenklich. Je nach Höhe des später erzielten Verkaufspreises im Verhältnis zum Wegzugswert bzw. den Anschaffungskosten sowie abhängig von den ausländischen Steuergesetzen ergäben sich auch nach dem BMF-Schreiben Regelungslücken. Erschwerend wirkten zudem unterschiedliche Wertbestimmungsregeln.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Stellungnahme der Centrale für GmbH zum Entwurf eines BMF-Schreibens betreffend Änderung der Besteuerung steuerlicher Organschaften

GmbHR 8/2005,S. 470-4742005 (zusammen mit Schiffers und Watermeyer)
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Aktuelles Beratungs-Know-How Personengesellschaftsbesteuerung

DStR 4/2005 Bei der Übertragung von Wirtschaftsgütern auf das und aus dem Gesamthandsvermögen von Personengesellschaften sind deren steuerliche Konsequenzen zu berücksichtigen. Die Übertragung von Wirtschaftsgütern aus dem Gesamthandsvermögen gegen Minderung von Gesellschaftsrechten in das Sonderbetriebsvermögen oder in ein eigenes Betriebsvermögen eines Gesellschafters erfolge zwingend zu Buchwerten. Steuerbilanziell könne allerdings nicht schlicht das Kapitalkonto des betreffenden Gesellschafters um den Buchwert des übertragenen Gegenstands gemindert werden, da dies zu einer Vermögensverschiebung zu seinen Gunsten führen würde. Diese Problematik sei durch Aufstockung der Kapitalkonten der Gesellschafter auf die Teilwerte zu lösen. Bei Veräußerungen von Wirtschaftsgütern gegen Leibrenten oder lang laufende Ratenzahlungen habe der Steuerpflichtige ein Wahlrecht zwischen Sofort- und Zuflussbesteuerung. Dieses bestehe nach der Rechtsprechung des BFH aber nicht bei wiederkehrenden gewinn- und/oder umsatzabhängigen Leistungen. Das Realisationsprinzip stehe nach Ansicht des BFH einer Sofortbesteuerung entgegen, da das Entstehen des Anspruchs im Zeitpunkt der Übertragung noch nicht sicher sei. Der Beitrag zeigt auf, welche Konsequenzen sich bei einer Veräußerung gegen wiederkehrende Bezüge ergäben, wenn sich das Wirtschaftsgut im Betriebsvermögen befinde, wobei differenziert wird zwischen der Veräußerung eines Einzelwirtschaftsguts, eines Teilbetriebs bzw. Mitunternehmeranteils und einer Kapitalgesellschaftsbeteiligung. Würden Wirtschaftsgüter des Privatvermögens von den Gesellschaftern einer gewerblich tätigen Personengesellschaft auf diese übertragen, sei eine Veräußerung und eine Anschaffung anzunehmen. Nach einem BMF-Schreiben aus dem Jahre 2000 sei eine Veräußerung und eine Anschaffung, die zu einer Gewinnrealisierung führten, nur bei tauschähnlichen Vorgängen anzunehmen. Davon unterscheide das BMF-Schreiben verdeckte Einlagen, die keine Steuerfolgen auslösen würden. Die steuerrechtliche Betrachtung hänge davon ab, auf welchem Gesellschafterkonto die Gegenbuchung erfolge.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Folgewirkungen des § 8a KStG in der mittelständischen GmbH

Steuerberater-Jahrbuch 2005/20062006 I Wirkungsweise des § 8a KStG bei mittelständischen Unternehmen 1. Eigen- und Fremdfinanzierung im Konzern 2. Eigen- und Fremdfinanzierung im Mittelstand 3. Vergleich Konzern versus Mittelstand II Rückgriffsfälle - das BMF-Schreiben vom 22.7.2005 III§ 8a KStG in der mittelständischen GmbH &Co. KG, insbesondere in Rückgriffsfälen IV. Fazit
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Mehr Steuerplanungssicherheit für die mittelständische GmbH – ein "Wunschzettel" an den Gesetzgeber

GmbHR 1/2005, S. 24 ff.2005 Der Steuerfrust und das Chaos in der Steuergesetzgebung schaukeln sich gegenseitig von Jahr zu Jahr weiter in die Höhe. Aufgrund der immer weiter fortschreitenden Kompliziertheit des Steuerrechtes sowie der oft auf Aktionismus beruhenden Tätigkeit des Gesetzgebers, sei die Planung steuerrelevanter Sachverhalten von Jahr zu Jahr zunehmend schwieriger geworden. Ein unüberschaubares Steuerrecht habe nicht nur volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Nachteile für den Wirtschaftsstandort Deutschland, sondern sei auch maßgeblich für eine bei den Bürgern oftmals anzutreffende Staatsverdrossenheit mitverantwortlich. Infolge rückwirkender Steuergesetze, sei eine Steuerplanung für die Bürger und die Unternehmer oftmals gar nicht mehr durchführbar. Auch Steuergesetze die kurz vor Jahreswechsel erlassen würden, seien kaum geeignet, das Vertrauen in den Gesetzgeber zu erhöhen. Auch habe der Einfluss des europäischen Rechts auf die deutsche Steuergesetzgebung in den letzten Jahren immer mehr Einfluss genommen. Der Europäische Gerichtshof habe dem deutschen Staat in mehreren Urteilen deutlich gemacht, dass viele Regelungen in seinen Steuergesetze nicht europarechtskonform seien. Um die Qualität der Steuergesetze zu erhöhen, habe der Gesetzgeber die zu erlassenden Gesetze mit Vertretern der Finanzverwaltung und der Beraterschaft auf ihre Praxistauglichkeit hin zu untersuchen. Eine Steuerpolitik die nur darauf ausgerichtet sei, bei der nächsten Wahl möglichst viele Stimmen einzuheimsen, schade letztendlich allen, den Bürgern und dem Staat. (zusammen mit Neumann und Dr. Neumayer)
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Steuerlicher Handlungsbedarf zum Jahreswechsel 2004/2005 (Teil II)

DStR 50/2004, 21282004 Im Gegensatz zur Ansicht der Finanzverwaltung ist ein Rangrücktritt nicht einem Forderungsverzicht gleichzusetzen, so dass die Regelung in § 5 Abs. 2 a EStG keine Anwendung findet. Die Verfasser gehen in ihrem Aufsatz auf den Handlungsbedarf zum Jahreswechsel 2004/2005 im Bereich des Steuerrechts ein. Nach ihren Angaben sind nach der Neufassung des § 8 a KStG im Hinblick auf die Gesellschafter-Fremdfinanzierung auf der Grundlage des BMF-Schreibens vom 15. Juli 2004 die Finanzierungsformen und Finanzierungsvergütungen zu überprüfen. Im Gegensatz zur alten, gemeinschaftsrechtswidrigen Fassung seien von der zitierten Regelung nunmehr auch sog. Outbound-Finanzierungen erfasst. Zudem sei im Rahmen des § 8 a Abs. 4 Satz 2 KStG die Besonderheit bei der Holdingfinanzierung zu beachten. Im Gegensatz zu der Ansicht der Finanzverwaltung ist ein Rangrücktritt nicht einem Forderungsverzicht gleichzusetzen, so dass die Regelung in § 5 Abs. 2 a EStG keine Anwendung finde. Im Einklang mit einer Entscheidung des BFH vom 17. Februar 2004 gehe das wirtschaftliche Eigentum auch bei einem formunwirksam geschlossen Kaufvertrag über einen GmbH-Anteil zwischen nicht nahe stehenden Personen über, soweit der Erwerber das Gewinnbezugsrecht und das Stimmrecht bzw. im Innenverhältnis zumindest die Ausübungsbefugnis hinsichtlich des Stimmrechts erlange. Nach Ansicht der Verfasser gilt dieser Grundsatz auch zwischen nahe stehenden Personen. Letztlich habe der BFH im Zusammenhang mit dem Recht auf Verlustabzug beim Mantelkauf zu den personellen Voraussetzungen in einer Entscheidung vom 20. August 2003 und zu den sachlichen Voraussetzungen in einer Entscheidung vom 26. Mai 2004 Stellung genommen.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu und RA FASt Dr. Heinrich Watermeyer

GmbH in Europa – Vergleich der Steuerunterschiede

GmbH-Steuerberater, 6/20042004 Umfassende Darstellung der unterschiedlichen Besteuerungsmodelle der GmbH in Europa. Die Verfasser stellen die unterschiedliche Besteuerung von Kapitalgesellschaften mit beschränkter Haftung in der Europäischen Union, einschließlich der am 01.05.2004 beigetretenen Mitgliedsstaaten, dar. Die Bearbeiter gehen auf die Konflikte ein, die entstünden, wenn das ausländische Recht eine Gesellschaft als "intransparent", d. h. als Kapitalgesellschaft, das deutsche Recht dieselbe Rechtsform hingegen im Rahmen des Typenvergleichs als "transparent" und damit als Personengesellschaft qualifiziere. Im Rahmen dieses Typenvergleichs stellen sie ebenfalls die der einer deutschen GmbH vergleichbaren Gesellschaften dar. Im Anschluss hieran gehen die Verfasser auf die Voraussetzungen der Steuerpflichtigkeit ausländischer GmbHs in Deutschland ein. Im Rahmen der Erläuterung ausländischer Steuerbemessungsgrundlagen wird auf die weitgehend einheitliche Jahresbemessungsgrundlage, die unterschiedliche Gesellschafterfremdfinanzierung sowie die innerhalb der EU weitgehend ausgeschlossene Möglichkeit, Verluste rückzuübertragen, eingegangen. Allerdings würden die unterschiedlichen nationalen Rechtsordnungen der EU allesamt die Möglichkeit des Verlustvortrags kennen. Die Berechnung der Ertragsteuern erfolge unter Berücksichtung der Unterscheidung zwischen Körperschaft- und Gewerbesteuer. So seien im Rahmen der Körperschaftsteuer die hierbei auftretenden Probleme der Doppelbesteuerung sowie dieses Phänomen vermeidende bzw. mildernde Systeme im europaweiten Rechtsvergleich zu beachten. Hier konstatieren die Bearbeiter eine Fülle von unterschiedlichen Ansätzen und unterschiedlichen Besteuerungssätzen. Diese Vielfalt werde auch noch einige Zeit bei der Beratungspraxis der Gründung einer europaweiten GmbH zu berücksichtigen sein.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

GmbH-Fremdfinanzierung nach Korb-II - der neue § 8a KStG

GmbH-StB 3/2004, S. 75 ff.2004 Der neu gefasste § 8a KStG wird das Finanzierungverhalten der großen Unternehmen erheblich verändern. Die Autoren stellen die GmbH-Fremdfinanzierung nach dem Korb-II-Gesetz dar. Die alte Regelung sei wegen Verstoßes gegen die Dienstleistungsfreiheit geändert worden. Bei einer Darlehensgewährung durch den beherrschenden Gesellschafter an die Kapitalgesellschaft nehme § 8a Abs. 1 KStG unter bestimmten Voraussetzungen eine verdeckte Gewinnausschüttung an. Betroffen seien insoweit auch ausländische Kapitalgesellschaften mit inländischen Betriebsstätten. Eine Beherrschung bestehe, wenn der Gesellschafter mehr als 25% der Anteile halte oder etwa durch einen Stimmrechtspool einen beherrschenden Einfluss ausübe. Das Fremdkapital dürfe nicht nur kurzfristig, d.h. nicht mehr als 6 Monate, überlassen sein. Für die Vergütungen bestehe eine Freigrenze von 250.000 €. Probleme bereite die Berechnung des anteiligen Eigenkapitals im Falle mehrerer Beteiligungen. In bestimmten Fällen (save haven, Drittvergleich) werde die Überschreitung der Höchstgrenze als unschädlich angesehen. Nach der neuen Rechtslage werde in diesen Fällen eine tatsächliche Umqualifizierung mit einer Kapitalertragssteuerpflicht vorgenommen. Beim Gesellschafter würden die bisher als Zinserträge versteuerten Einnahmen als Gewinnausschüttungen umqualifiziert. Besonderheiten bestünden bei der Darlehensgewährung durch nahe stehende Personen. Bei einer GmbH als Gesellschafterin komme es zu nachträglichen Anschaffungskosten auf die Beteiligung. Besonderheiten gälten daneben auch etwa für rückgriffsberechtigte Dritte, bei einem Holdingunternehmen oder einer Personengesellschaft als Darlehensnehmer sowie bei konzerninternen Erwerben. Insgesamt bestehen im Hinblick auf Voraussetzungen und Rechtsfolgen eine Fülle von Unklarheiten. § 8a KStG sei am besten komplett abzuschaffen. (zusammen mit WP/StB Tombers)
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Beschränkung des Verlustabzugs gemäß §8 Abs. 4 KStG nach dem Kabinettsbeschluß zum StVergAbG

GmbHR 2/20032003 Die geplante Neuregelung des § 8 Abs. 4 KStG zum Mantelkauf beinhaltet verschiedene Schwachstellen. Nach dem Kabinettsentwurf für einen neuen § 8 Abs. 4 KStG liege keine wirtschaftliche Identität -Mantelkauf- insbesondere dann vor, wenn der Anteilserwerber alleine oder mit nahestehenden Personen eine beherrschende Stellung erlange. Anhand von Berechnungs- und Fallbeispielen erläutern die Autoren die Merkmale der beherrschenden Stellung sowie den Erwerb durch nahestehende Personen, wobei sie auf zukünftige erhebliche Auslegungsprobleme hinweisen. Die Regelung solle erstmalig für das Verlustabzugsjahr 2003 eintreten, wobei die Verfasser fordern, dass, aus Gründen des Vertrauensschutzes, besser auf den Zeitpunkt der Anteilsübertragung abzustellen wäre. Weiter bestehe die Gefahr, dass auch echte Sanierungen bestraft würden. Auch die Regelungen über Konzernklauseln, nahestehende natürliche Personen und freiwillige Reservenaufstockungen wiesen Unzulänglichkeiten auf. (zusammen mit Neumann)
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Rechtsformwahl in kleineren Unternehmensgruppen – Prüfungskriterien für eine steueroptimale Konzerngestaltung

GmbH-StB 2/2003, S. 46 ff.2003 Die Autoren betrachten die steuerlichen Gesichtspunkte der Rechtsformwahl von Unternehmensgruppen. Ausgegangen wird dabei von der Konstellation, dass der Konzern ausschließlich im Inland tätig ist und an der Obergesellschaft ausschließlich natürliche Personen beteiligt sind. Im zweistufigen Konzern können so sechs verschiedene Grundmodelle unterschieden werden. Hinsichtlich dieser steuerlichen Konzerngrundmodelle untersuchen die Autoren verschiedene Einzelaspekte der Rechtsformwahl, nämlich: Laufende Gesamtsteuerbelastung, Kaufpreisabschreibung und Refinanzierungskosten beim Unternehmenserwerb, Gewinn- und Verlustrechnung im Konzern, Kapitalertragsteuer bei konzerninternen Ausschüttungen, die Besteuerung von Veräußerungsgewinnen- und Verlusten und das Problem der Unternehmensnachfolge. Die Autoren gelangen zu dem Ergebnis, dass für mittelständische Konzerne insbesondere die doppelstöckige Personengesellschaft oder eine Oberpersonengesellschaft mit Organ-GmbH empfehlenswert scheint. (zusammen mit Dr. Andreas Lühn)
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Aktuelles Beratungs-Know-how Personengesellschaftsbesteuerung

DStR 2003, S. 0061 ff.2003 Änderungen durch das Steuervergünstigungsabbaugesetz für die Beratungspraxis bei Personengesellschaften - Besteuerung bei Veräußerung eines Mitunternehmeranteils gegen wiederkehrende Bezüge. Die Autoren erläutern die Auswirkungen des Steuervergünstigungsabbaugesetzes auf die Besteuerung von Personengesellschaften. Der Gesetzentwurf des StVergAbG vom 20.11.2002 sehe u.a. einschneidende Änderungen im Unternehmens- und Konzernsteuerrecht vor. § 10d Abs. 2 Satz 2 EStG regele die sog. Mindestbesteuerung, wonach ein Verlustvortrag nur noch höchstens bis zur Hälfte der positiven Einkünfte abzugsfähig sei. Gleiches gelte nach § 10a Satz 1 GewStG. Die Voraussetzungen für Personengesellschaften als Organträger seien verschärft worden (§ 14 Abs. 1 Nr. 2 KStG). Zu den geplanten Änderungen seien Praxishinweise zu empfehlen. Zudem wird auf das Urteil des BFH vom 14.5.2002 zur Frage der Besteuerung eines Mitunternehmeranteils gegen wiederkehrende Bezüge eingegangen. Hierbei komme es auf die Abgrenzung zwischen unentgeltlicher und entgeltlicher Übertragung an. Maßgeblich für die Differenzierung sei das Verhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung. Dabei sei zwischen einer Veräußerungsrente und einer Versorgungsrente zu unterscheiden. Insofern bestehe in den Varianten der entgeltlichen Übertragung u.U. ein Wahlrecht zwischen einer Sofort- und Zuflussversteuerung. Es seien verschiedene Fälle zu unterscheiden, wonach die Höhe der wiederkehrenden Bezüge sicher oder unsicher und deren Dauer lebenslänglich bzw. fest vereinbart sei. Insgesamt sei festzustellen, dass die unterschiedliche Besteuerung von Gewinnen aus der Veräußerung gegen Leibrenten, Kaufpreisraten, Zeitrenten oder gewinn- bzw. umsatzabhängigen Bezügen nicht überzeuge. Aus Sicht der Praxis sei bei der Veräußerung gegen wiederkehrende Bezüge generell und unabhängig von Zahlungsdauer und Versorgungsbedürfnis ein Wahlrecht zwischen Sofort- und Zuflussbesteuerung wünschenswert. (zusammen mit Lühn)
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Steuerlicher Handlungsbedarf zum Jahreswechsel 2003/2004 (Teil II)

Deutsches Steuerrecht 2003, S. 2181 ff.2003 Zahlreiche Verschlechterungen der steuerlichen Rahmenbedingungen zwingen Unternehmen ihre Gestaltungen neu zu überdenken. Nach Ansicht der Autoren sind von den geplanten Neuregelungen insbesondere die Änderung der Gesellschafter-Fremdfinanzierung (GFf), die Einführung der Mindestbesteuerung bei der Verlustverrechnung und die Regelung zur Nichtabzugsfähigkeit von Betriebsausgaben besonders beratungsintensiv. Die Autoren wenden sich diesen geplanten Änderungen im Folgenden zu, wobei sie zunächst auf die GFf eingehen. Die Europarechtswidrigkeit der Norm wolle die Bundesregierung durch die Ausdehnung der Einschränkung der GFf auf inländische Gesellschafter beseitigen. Darüber hinaus sei eine Erweiterung der Finanzierungsrestriktionen auf Personengesellschaften, an denen Kapitalgesellschaften beteiligt sind, und auf die Finanzierung bestimmter innerkonzernlicher Akquisitionen geplant. Die Autoren erörtern Gestaltungsüberlegungen für Fremdkapitalempfänger sowie für Fremdkapitalgeber und stellen die Finanzierungen vor, die von den geplanten Neuregelungen erfasst würden. Zudem gehen sie auf die geplante safe-haven-Regelung ein. Im Weiteren wenden sie sich dem geplanten Verlustabzug (Mindestbesteuerung) zu, der eine unbeschränkte Verrechenbarkeit von Verlusten mit Gewinnen begrenzen solle. Als Gestaltungsüberlegung biete sich die Nutzung der noch im VZ 2003 möglichen unbeschränkten Verlustverrechnung durch die Aufdeckung stiller Reserven an. Insoweit sei die innerkonzernliche Veräußerung - insbesondere von Wirtschaftsgütern mit kurzer Abschreibungsdauer - zu erwägen. Im Weiteren plane die Bundesregierung § 8 b Abs. 5 KStG auch auf inländische Dividenden, die eine Kapitalgesellschaft erhalte, auszudehnen. Die Autoren empfehlen in diesem Zusammenhang das Beteiligungsportefeuille von Kapitalgesellschaften zu überprüfen. Abschließend wenden sie sich der Gemeindefinanzreform zu und geben zudem Hinweise zur geplanten Tarifabsenkung.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu und RA FASt Dr. Heinrich Watermeyer

GmbH-Gestaltungsberatung – Von der GmbH & Co. KG in die GmbH. Gestaltungsvarianten und ihre Steuerfolgen

Der GmbH-Steuerberater 12/2002. S. 356 ff.2002 Der Beitrag fußt auf einem Artikel aus dem Heft 3/02, in welchem die Grundzüge des Wechsels aus der Kapital- in die Personengesellschaft dargestellt wurden. In manchen Fällen kann sich dagegen die umgekehrte Vorgehensweise anbieten. Der Beitrag erläutert die verschiedenen Umwandlungsvarianten und deren steuerliche Konsequenzen.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Die steuerliche Behandlung von Berufsverbänden

NWB 44/2002, Fach 4, S. 4685 ff.2002 Berufsverbände sind bei der Erfüllung der Voraussetzungen in § 5 Abs. 1 Nr. 5 KStG mit der Begründung steuerbefreit, dass sie die Interessen ihrer Mitglieder wie öffentlich-rechtliche Vertretungen gegenüber Staat und Öffentlichkeit wahrnehmen. Die Steuerbefreiung ist insoweit aufzuheben, als der Berufsverband einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb unterhält. Gegenstand des Beitrages ist eine umfassende Darstellung der steuerlichen Behandlung von Berufsverbänden. Ein Schwerpunkt wird auf die Abgrenzung der steuerbefreiten und steuerpflichtigen Bereiche derartiger Verbände gelegt.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Steueroptimierte GmbH-Finanzierung – Sind Gesellschafterdarlehen oder Eigenkapital steuerlich günstiger?

GmbH-StB 8/2002, S. 229-2342002 Der Systemwechsel im Körperschaftsteuerrecht hat die Eigenkapitalbildung der GmbH steuerlich attraktiver gemacht. Damit ist aus Sicht des Gesellschafters jedoch keineswegs entschieden, ob die Eigen- oder die Fremdfinanzierung seiner Gesellschaft günstiger ist. Hierfür ist vielmehr das Nachsteuerergebnis unter Berücksichtigung von Gesellschafter- und Gesellschaftssphäre maßgeblich. Der Beitrag erläutert die in diesem Zusammenhang zu beachtenden Regeln und Gestaltungsaspekte. Neben den Finanzierungsalternativen Eigenkapital und Gesellschafterdarlehen wird auch untersucht, welche steuerlichen Vorteile sich durch eine Finanzierung über stille Beteiligungen erzielen lassen. Dabei werden insbesondere die Vor- und Nachteile in Krisensituationen betrachtet. (zusammen mit Dr. Andreas Lühn)
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Steuerlicher Handlungsbedarf bei Berufsverbänden bis zum Jahreswechsel

NWB 0004, S. 4693 ff.2002 Die Verfasser gehen auf die Betriebsaufspaltung bei Berufsverbänden ein. Die Entwicklung der BFH-Rechtsprechung zur Betriebsaufspaltung könnte dazu führen, dass bei (unbewusster) Begründung einer Betriebsaufspaltung die bisher steuerfreie Vermögensverwaltung des Berufsverbands in einen steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb umqualifiziert wird. Zur Anwendung der neuen BFH-Rechtsprechung hat das BMF eine Billigkeitsregelung erlassen, wonach die Urteilsgrundsätze auf Antrag in den Fällen nicht anzuwenden sind, in denen nur deshalb eine Betriebsaufspaltung vorliegt, weil die Anwendung der neuen BFH-Grundsätze zu einer Änderung gegenüber der bisherigen Verwaltungspraxis geführt hat und die Voraussetzungen für die Annahme einer Betriebsaufspaltung bis zum 31.12.2002 wieder entfallen. Es besteht somit steuerlicher Handlungsbedarf bei Berufsverbänden bis zum Jahreswechsel.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Praxis- und Zweifelsfragen zur pauschalierten Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer

Steuerberater-Jahrbuch 2002/ 2003, hrsg. v. Herzig/Günkel/Niemann, Köln 2003, S. 145-1652003
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Aktuelles Beratungs-Know-how Personengesellschaftsbesteuerung

DStR 2002, S. 1078 ff.2002 Gegenstand des Beitrages sind zwei aktuell relevante Themen der Personengesellschaftsbesteuerung. Zum einen wird das BMF-Schreiben vom 15.5.2002 zur pauschalen Gewerbesteueranrechnung nach § 35 EStG diskutiert. Dieses Schreiben soll Zweifelsfragen im Hinblick auf § 35 EStG klären. Es wird aufgezeigt, dass dies nur ansatzweise gelungen ist. Zum anderen wird die durch das UntStFG in § 7 GewStG neu eingeführte Regelung analysiert, wonach Gewinne aus der Veräußerung von Betrieben, Teilbetrieben und Mitunternehmeranteilen in bestimmten Fällen der Gewerbesteuer unterliegen. Der Autor erörtert praktische Probleme i. Z. m. §§ 35 und 15a EStG. Nach dem BMF-Schreiben vom 15.05.2002 (DStR 2002, 906) seien bei der Ermittlung des allgemeinen Gewinnverteilungsschlüssels vorab Gewinnanteile sowie Tantiemen zu berücksichtigen. Diese Auffassung führe in der Praxis zu unterschiedlichen Ergebnissen, je nachdem, ob das Ergebnis vor Gewerbesteuer oder nach Gewerbesteuer als Bemessungsgrundlage für die Tantieme gewählt werde. Das BMF-Schreiben sollte daher überarbeitet werden. Nach einer Entscheidung des FG Köln vom 16.01.2002 (DStRE 2002, 937) seien Verluste beim Wechsel von der Kommanditisten- zur Komplementärstellung voll ausgleichs- und abzugsfähig. Derartige Gestaltungen könnten in der Praxis erwägenswert werden, falls der BFH die Entscheidung des FG Köln bestätige.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Beck´sches Handbuch der Personengesellschaften. Gesellschaftsrecht, Steuerrecht

Verlag C.H. Beck, München 20022002 Aufgrund der zahlreichen Änderungen im steuerrechtlichen Umfeld ist vor kurzem das Beck´sche Handbuch der Personengesellschaften – Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, in der 2. Auflage erschienen (Verlag C.H. Beck, ISBN 3 406 47942 1, München 2002). Auch in der Neuauflage zeichnet Herr WP/StB Dr. Norbert Neu (DHPG Bonn) wieder verantwortlich für die beiden Kapitel "Stille Gesellschaft" sowie "Personengesellschaft mit Auslandsbezug". Das Beck´sche Handbuch der Personengesellschaften stellt dem Leser zum einen eine umfassende Übersicht über die gesellschafts- und steuerrechtliche Behandlung der Personengesellschaften vor. Zum anderen gibt es aufgrund der übersichtlichen Einteilung detaillierte Lösungen für jedwede Einzelprobleme. Bei Interesse senden wir Ihnen gerne einen Abdruck der Beiträge zu und stehen auch für weiterführende Informationen gerne zur Verfügung. Wenden Sie sich hierzu bitte an Herrn WP/StB Dr. Norbert Neu (DHPG Bonn).
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Die steuerliche Behandlung von Berufsverbänden

NWB 004, S. 4685 ff.2002 Berufsverbände stellen Interessenverbände dar und sind als solche bestrebt, das Ansehen, den Einfluss und die wirtschaftliche Lage ihrer Mitglieder zu stärken. Gleichwohl haben sie im Laufe der Zeit Rechte erworben, die früher ausschließlich den Trägern der Hoheitsgewalt vorbehalten waren. Die Hinwendung zu öffentlichen Aufgaben hat ihren steuerrechtlichen Niederschlag in Form subjektiver Steuerbefreiungen gefunden, wie dies im größeren Umfang auch Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie gemeinnützigen Körperschaften zugestanden wird. Bürgerlich-rechtliche Vereine, die nicht im Interesse der Allgemeinheit wirken, sind dagegen in vollem Umfang steuerpflichtig; eine exakte Abgrenzung zwischen ihnen und den steuerbefreiten Berufsverbänden sowie den gemeinnützigen Körperschaften ist geboten. Des Weiteren nehmen immer mehr Berufsverbände an Teilbereichen des allgemeinen Wirtschaftslebens teil. Sie verlassen ihren satzungsmäßigen ideellen Rahmen und üben aus steuerlicher Sicht einen "wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb" aus. Auch hier ist eine Abgrenzung zwischen den beiden Bereichen nicht zuletzt deswegen von besonderer Bedeutung, weil der satzungsmäßige ideelle Bereich sowohl von der Körperschaftsteuer als auch von der Gewerbesteuer befreit ist. Wirtschaftliche Geschäftsbetriebe unterliegen dagegen zum einen der Körperschaftsteuer, zum anderen sind sie gewerbesteuerpflichtig. Letztendlich sind zur Inanspruchnahme der Steuerbefreiung zwei Voraussetzungen erforderlich: Erstens muss der Verband Berufsverbandseigenschaft im steuerlichen Sinne besitzen und zweitens dürfen keine wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe unterhalten werden, da diese die Steuerbefreiung partiell aufheben. Die Verfasser erläutern die steuerliche Behandlung von Berufsverbänden.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Liquidationsbesteuerung der GmbH – Gestaltungsmöglichkeiten aus Wahlrechten nach dem Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetz ab 2002

GmbH-Steuerberater 2002, S. 74 ff2002 Während das gesellschaftsrechtliche Umfeld einer Liquidation in den letzten Jahren weitgehend stabil geblieben ist, haben sich die steuerlichen Rahmenbedingungen durch den Systemwechsel vom Anrechnungs- zum Halbeinkünfteverfahren erheblich verändert. Insbesondere sind Liquidationsverluste bei natürlichen Personen nach neuem Recht nur noch zur Hälfte und nicht mehr in voller Höhe berücksichtigungsfähig. Auf der anderen Seite hat sich der Kreis derjenigen, die Liquidationsverluste steuerlich verwerten können, durch die Absenkung der Wesentlichkeitsgrenze von 10 % auf 1 % erweitert. Von besonderer Brisanz ist die Übergangsphase zwischen den beiden Systemen. Praktisch bedeutsam ist vor allem die Frage, bis zu welchem Zeitpunkt noch das alte Recht gilt und wann die neuen steuerlichen Rahmenbedingungen gelten. Der Gesetzgeber hat dieses Problem nur unzureichend gelöst mit der Folge, dass eine Vielzahl von Fragen ungeklärt sind.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

Steuerlicher Handlungsbedarf zum Jahreswechsel 2002/2003 (Teil II)

Deutsches Steuerrecht 2002, S. 2101 ff.2002 Die Verfasser zeigen, was im Hinblick auf bevorstehende Gesetzesänderungen jetzt noch gestaltend unternommen werden kann. Im ersten Teil ihres Fortsetzungsbeitrages erläutern sie Maßnahmen im Hinblick auf beabsichtigte Gesetzesänderungen durch das "Steuervergünstigungsabbaugesetz", weisen auf Handlungsbedarf bei Betriebsaufspaltungen hin, geben Tipps zur Optimierung des Schuldzinsenabzugs bei fremdfinanzierten Kapitalgesellschaftsbeteiligungen und gehen auf Unterentnahmen vor 1999 beim Schuldzinsenabzug nach § 4 Abs. 4a EStG ein. Im zweiten Teil geben sie Hinweise zu § 8b KStG, zur verdeckten Gewinnausschüttung (vGA), zu § 15a EStG sowie zur Anwachsung.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu und RA FASt Dr. Heinrich J. Watermeyer

Von der GmbH & Co. KG in die GmbH

GmbH-StB 2002, S. 0356 ff.2002 Der Autor erläutert in seinem Beitrag die verschiedenen Gestaltungsvarianten einer Umwandlung einer GmbH & Co. KG in eine GmbH. Zivilrechtlich bieten sich der Formwechsel, die Verschmelzung, das reine Anwachsungsmodell und das erweiterte Anwachsungsmodell an. Hinsichtlich der Wertansätze besteht ein Wahlrecht der aufnehmenden GmbH zwischen Buch-, Zwischen- oder Teilwert. Die Steuerfolgen bestimmen sich danach, welcher Wertansatz gewählt wurde. Bei einbringungsgeborenen Anteilen ist zu beachten, dass Gewinne aus einer Veräußerung stets und unabhängig von einer Beteiligungsquote steuerpflichtig sind. Der steuerliche Übertragungsstichtag liegt bei allen Umwandlungsvarianten höchstens acht Monate vor Abschluss des Einbringungsvertrages. Sonderprobleme ergeben sich bei folgenden Sachverhalten: Abweichung zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz, Gewährung anderer Wirtschaftsgüter neben Gesellschaftsrechten, Übertragung und Zurückbehaltung von Sonderbetriebsvermögen, Ergänzungsbilanzen der Gesellschafter der Personengesellschaft und Einbringung von Teilen von Mitunternehmeranteilen.
WP StB FBIStR Prof. Dr. Norbert Neu

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