Investorensuche für Schiffs- und Offshore-Ausrüster BRÖHL noch nicht erfolgreich

  • Eine nachhaltige Sanierung derzeit nicht möglich
  • Gläubigerausschuss beschließt die Ausproduktion
  • Die Mitarbeiter wurden im Rahmen einer Betriebsversammlung informiert

Bonn, 1. August 2018 – Die Investorensuche für den Windenspezialisten BRÖHL hat trotz anfänglichem Interesse bislang zu keinem Ergebnis geführt. Einige potenzielle Investoren hatten aufgrund der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens und der damit verbundenen umfangreichen Vorfinanzierungen der anstehenden Projekte bisher von einem Einstieg Abstand genommen. Eine nachhaltige Sanierung ist jedoch nur durch eine neue Kapitalzufuhr möglich. Der Gläubigerausschuss hat deshalb die Ausproduktion der kurzfristig anstehenden Aufträge beschlossen. Die Mitarbeiter wurden in einer Betriebsversammlung darüber informiert, 80 Mitarbeiter mussten leider freigestellt werden.

Dr. Ralf Bornemann, Rechtsanwalt und Partner der dhpg sowie vorläufiger Insolvenzverwalter im Verfahren: „Leider ist es uns bislang nicht gelungen, einen Investor zu finden. Ich möchte mich bei allen Beteiligten, die uns in den letzten Wochen bei den Sanierungsbemühungen unterstützt haben, bedanken. Dies gilt insbesondere für den Betriebsrat und die Mitarbeiter der BRÖHL GmbH.“

Die BRÖHL GmbH gehört mit 140 Mitarbeitern zu den führenden Herstellern von Schwerlast-Winden für den Spezial-Schiffbau und die Offshore-Industrie. Das Unternehmen hatte am 11.5.2018 beim Amtsgericht Bad Neuenahr/Ahrweiler einen Insolvenzantrag gestellt.

Über dhpg:
Die dhpg ist eines der führenden, mittelständischen Beratungsunternehmen in Deutschland, das sich auf die Kernbereiche Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung sowie Insolvenzverwaltung und Sanierungsberatung spezialisiert hat. Das inhabergeführte Unternehmen gehört mit mehr als 500 Mitarbeitern an elf Standorten zu den 15 größten seiner Branche. Die dhpg ist Teil des Nexia-Netzwerks, das mit über 28.000 Mitarbeitern in 120 Ländern und einem Umsatzvolumen von 3,6 Milliarden US-Dollar zu den Top 10 der internationalen Beratungs-Netzwerke zählt.

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