Heyer Medical AG sucht einen Investor

⁄  Heyer Medical stellt Insolvenzantrag

⁄  Ralf Bornemann zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt

⁄  Investorenprozess aufgesetzt, unterdessen läuft der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt weiter

⁄  Zahlung der Gehälter bis Jahresende gesichert

Bonn/Bad Ems, 5. November 2018 – Die Heyer Medical AG, Hersteller und Ver­markter für medizinische Geräte der Inhalations- und Anästhesietechnik in Bad Ems, hat am 24.10.2018 beim Amtsgericht Koblenz einen Insolvenzantrag gestellt. Ralf Bornemann, Rechtsanwalt und Partner der dhpg, wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Der Geschäftsbetrieb des Unternehmens wird uneingeschränkt fortgeführt. Die Gehaltszahlungen der aktuell 46 Mitarbeiter ist bis Ende des Jahres über das Insolvenzgeld gesichert.

Ralf Bornemann, Partner der dhpg, Sanierungsberater und vorläufiger Insol­venzverwalter im Verfahren: „Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht, zunächst mit al­len Beteiligten ausführliche Gespräche zu führen. Wir hoffen jedoch, das Unterneh­men, das über innovative Produkte, ein hoch motiviertes Team sowie stabile Liefer- und Leistungsbeziehungen verfügt, wieder zukunftsfähig aufzustellen. Zu diesem Zweck haben wir einen Investorenprozess aufgesetzt.“ 

Die Heyer Medical AG, dessen Gründer bereits 1883 erste Apparaturen für die Be­kämpfung von Atemwegserkrankungen entwickelte, ist mit Büros in Mumbai und Ri­ad sowie einer eigenen Tochter in Peking vertreten. Heute handelt das Unternehmen mit modernen medizinische Geräten der Inhalations- und Anästhesietechnik zu wirt­schaftlichen Preisen. Die Produkte der Heyer Medical sind TÜV geprüft.

Über dhpg:
Die dhpg ist eines der führenden, mittelständischen Beratungsunternehmen in Deutschland, das sich auf die Kernbereiche Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung sowie Insolvenzverwaltung und Sanierungsberatung spezialisiert hat. Das inhabergeführte Unternehmen gehört mit mehr als 500 Mitarbeitern an elf Standorten zu den 15 größten seiner Branche. Die dhpg ist Teil des Nexia-Netzwerks, das mit über 28.000 Mitarbeitern in 120 Ländern und einem Umsatzvolumen von 3,6 Milliarden US-Dollar zu den Top 10 der internationalen Beratungs-Netzwerke zählt.

 

 

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