Wenn Sie mehr wissen möchten

Unsere Fachleute sind gefragte Autoren, Interviewpartner und Redner. Hier finden Sie eine Auflistung unserer aktuellen Veröffentlichungen.

Pressemeldungen

Manager übernahm Reinigungsmittelfirma Thurn aus der Insolvenz

„Das Insolvenzverfahren der alten Thurn-Gruppe wird noch zwei bis drei Jahre dauern, schätzt Obermüller. Mehrere Prozesse seien noch zu führen. […] An der Rettung der Firma in letzter Minute habe der Insolvenzverwalter einen maßgeblichen Anteil gehabt, sagt Schoof: ,Er wollte, dass der Betrieb fortgeführt wird und hat wesentlich dazu beigetragen, dass es auch funktioniert hat.‘ Obermüller: ,Es hätte reichlich Argumente und Gelegenheiten gegeben, den Betrieb einzustellen.‘ Es seien eine hohe Transparenz und lange Verhandlungen sowie viele Zugeständnisse der Gläubiger notwendig gewesen. ,Meine Lehre ist, man sollte nie aufgeben.‘“ RA Dirk Obermüller

Datenschutzkonforme Verwendung von Videokonferenz-Tools

„Nach Einführung des Videotools sind für die Nutzung verschiedene Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Das Unternehmen muss durch organisatorische Maßnahmen sicherstellen, dass weder der Anbieter noch ein Teilnehmer unberechtigt Aufnahmen der Konferenz erstellt oder Nutzungsdaten an Dritte, wie z.B. Social-Media-Netzwerke, übermittelt werden. Auch Features zur Überprüfung der Aufmerksamkeit sollten in der Regel nicht verwendet werden.“ RA Dr. Christian Lenz

Fluch oder Segen? Was die Senkung der Umsatzsteuer für Folgen haben könnte

„Auf jeden Fall werden etliche Korrekturen nötig sein. Denn hat ein Unternehmer bereits Anzahlungen mit dem Steuersatz von 19 Prozent abgerechnet, und der Bau wird nun im Zeitraum zwischen 1. Juli und dem Ende des Jahres fertig und abgenommen, dann ist die Steuer falsch abgerechnet und der Unternehmer muss die Umsatzsteuer auf die Anzahlungen nachträglich auf 16 Prozent korrigieren. Das erläutert Gert Klöttschen, Steuerberater bei der dhpg und Experte für nationales und internationales Umsatzsteuerrecht. Seiner Einschätzung nach werde das Bundesfinanzministerium zulassen, dass der Unternehmer dies mit der Schlussrechnung tut.“ StB Gert Klöttschen

Kompetenzforum Mittelstand zeigte Wege aus der Krise

„Den Anfang machte der Bonner Rechtsanwalt und Partner der dhpg Christian Senger, dessen Expertise in der Sanierungs- und Restrukturierungsberatung liegt. Senger stellte zunächst fest, dass entgegen einer weitläufigen Fehlannahme Geschäftsführer einer GmbH durchaus auch in Coronazeiten für eine verspätete Insolvenzantragstellung haften können. Persönliche Haftung trete dann ein, wenn der Geschäftsführer Gesetze oder Richtlinien missachte. So könne er beispielsweise für Zahlungen aus dem Gesellschaftsvermögen, eine verspätete Insolvenzantragstellung oder auch für das Eingehen von Verbindlichkeiten trotz Kenntnis der Zahlungsunfähigkeit haft- und strafbar gemacht werden.“ RA Christian Senger

Homeoffice im Ausland – geht das so einfach?

„Aus steuerlicher Sicht ist es natürlich nicht verboten Homeoffice auszuüben. Man müsse aber berücksichtigen, dass man im Zweifelsfall im Ausland auch steuerpflichtig wird, so Björn Spilles, Steuerberater, Fachberater für internationales Steuerrecht und Partner bei dem Prüfungs- und Beratungsunternehmen dhpg. Ob das der Fall sei, hänge davon ab, wie lange man sich im Ausland befinde. Mit über 100 Staaten (darunter alle EU-Staaten) hat Deutschland Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen. Diese besagen in der Regel, dass der Mitarbeiter bis zu einem Aufenthalt von 183 Tagen im Ausland in seinem Heimatland steuerpflichtig bleibt.“ StB Björn Spilles

Download

Neuigkeiten zu Steuern, Wirtschaftsrecht und Rechnungslegung finden Sie hier

dhpg aktuell
Ausgabe Juli 2020
Permalink