Es geht los: Überbrückungshilfe III Plus startet

 

Die Anträge auf Überbrückungshilfe III Plus können seit dem 23. Juli 2021 gestellt werden. Der zweite Teil der dritten Phase umfasst die Fördermonate Juli bis September 2021. 

Wer wird gefördert und welche Voraussetzungen gibt es für die Beantragung?

Antragsberechtigt sind grundsätzlich Unternehmen bis zu einem weltweiten Umsatz von 750 Mio. € im Jahr 2020, Solo-Selbstständige, Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb und gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die in einem Monat des Förderzeitraums einen Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 % im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben.

Wer muss den Antrag stellen?

Auch beim zweiten Teil der dritten Phase ist zwingend ein Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt oder vereidigter Buchprüfer einzubinden, der den Antrag im Namen des Antragsstellers einreicht. Eine Antragsstellung ohne Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt oder vereidigten Buchprüfer ist nicht möglich. Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Überbrückungshilfe III Plus ist ein Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten. Die Förderung betrifft die Monate Juli, August und September 2021. Die Überbrückungshilfe gewährt in diesem Zeitraum einen nicht-rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von

  • bis zu 100 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch
  • bis zu 60 % der Fixkosten zwischen 50 % und 70 % Umsatzeinbruch
  • bis zu 40 % der Fixkosten zwischen 30 % und unter 50 % Umsatzeinbruch

im Fördermonat im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019.

Die Berechnung wird dabei jeweils für jeden Monat einzeln vorgenommen. Liegt der Umsatzeinbruch in einem Fördermonat bei weniger als 30 % gegenüber dem Vergleichsmonat, entfällt die Überbrückungshilfe III für den jeweiligen Fördermonat. 

Die maximale Förderung beträgt 10.000.000 € pro Monat.

Förderfähige Kosten 

Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum anfallende, vertraglich begründete oder behördlich festgesetzte und nicht einseitig veränderbare betriebliche Fixkosten.

Was ist neu?

Alle antragsberechtigten Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen, können alternativ zur allgemeinen Personalkostenpauschale eine Personalkostenhilfe („Restart-Prämie“) als Zuschuss zu den dadurch steigenden Personalkosten erhalten. 

Zu den förderfähigen Fixkosten zählen nun auch Gerichtskosten und Vergütungen des Restrukturierungsbeauftragten und des Sanierungsmoderators, die der Schuldner nach dem Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG) zu tragen hat. Die Kosten werden mit bis zu 20.000 € pro Monat gefördert.

Bei der Antragstellung, insbesondere bei der Prüfung der Antragsberechtigung, sind Ihnen die Berater der dhpg sehr gerne behilflich. Sprechen Sie uns einfach an. 

Klaus Zimmermann

Steuerberater

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Daniela Lück

Steuerberaterin

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