Corona-Hilfen: Verlängerung der Überbrückungshilfen bis September 2021

 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat mit Pressemitteilung vom 9. Juni 2021 bekanntgegeben, dass die Corona-Überbrückungshilfen, die Unternehmen u.a. zur Förderung der monatlichen Fixkosten erhalten, bis September 2021 verlängert werden. 

Die Verlängerung der Überbrückungshilfe III wird mit dem neuen Programm Überbrückungshilfe III Plus umgesetzt. Korrespondierend verlängern sich auch die Neustarthilfe und die Härtefallhilfe bis September 2021. 

Inhaltlich ist die Überbrückungshilfe III Plus weitestgehend deckungsgleich mit der Überbrückungshilfe III. Auch in der Überbrückungshilfe III Plus sind nur Unternehmen mit einem Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 % antragsberechtigt.

Allerdings erhöht die Bundesregierung die Obergrenzen für die Förderung. Künftig können Unternehmen, die von staatlichen Schließungsmaßnahmen direkt oder indirekt betroffen sind, bis zu 40 Mio. € als Schadensausgleich im Rahmen der Überbrückungshilfe geltend machen. Zusammen mit der bislang geltenden Obergrenze von bis zu 12 Mio. € beträgt der maximale Förderbetrag künftig in der Überbrückungshilfe III und der Überbrückungshilfe III Plus 52 Mio. €.

Neu im Programm:

  • Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen, erhalten wahlweise zur bestehenden Personalkostenpauschale eine Personalkostenhilfe („Restart-Prämie“) als Zuschuss zu den dadurch steigenden Personalkosten. Sie erhalten auf die Differenz der tatsächlichen Personalkosten im Fördermonat Juli 2021 zu den Personalkosten im Mai 2021 einen Zuschuss von 60 %. Im August beträgt der Zuschuss noch 40 % und im September 20 %. Nach September 2021 wird kein Zuschuss mehr gewährt.
  • Ersetzt werden künftig Anwalts- und Gerichtskosten von bis zu 20.000 € pro Monat für die insolvenzabwendende Restrukturierung von Unternehmen in einer drohenden Zahlungsunfähigkeit.
  • Die Neustarthilfe für Soloselbstständige erhöht sich von bis zu 1.250 € pro Monat für den Zeitraum von Januar bis Juni 2021 auf bis zu 1.500 € pro Monat für den Zeitraum von Juli bis September 2021. Für den gesamten Förderzeitraum von Januar bis September 2021 können Soloselbstständige somit bis zu 12.000 € erhalten.

An der technischen Umsetzung des Programms Überbrückungshilfe III Plus wird derzeit noch gearbeitet. Die Anträge können bislang noch nicht gestellt werden. 

Sollten Sie Fragen hierzu oder zu weiteren Corona-Hilfsmaßnahmen haben, zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Wir beraten Sie persönlich.

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