Future Risks Report veröffentlicht – Cyberrisiken werden stärker wahrgenommen

 

Klimawandel, Cyberrisiken und geopolitische Instabilität sind die drei meistgenannten Zukunftsrisiken in Deutschland. Gleichzeitig zeigt die Befragung des AXA Konzerns: Im weltweiten Vergleich fühlt sich die Bevölkerung in Deutschland weniger angreifbar, insbesondere im direkten lokalen sowie sozialen Umfeld. Der Fokus in Deutschland verschiebt sich von unmittelbaren und präsenten Krisensituationen auf entferntere und unvorhersehbare Risikoszenarien. Diese wahrgenommene Sicherheit kann im Kontext zunehmender Cyberangriffe zu Schwierigkeiten führen. Das Management von Sicherheitsvorfällen durch unser Cyber Security Operations Center unterstützt Sie dabei, die Risiken erfolgreicher Cyberattacken zu minimieren. Unser Service prüft Ihre Systeme und sensibilisiert die Mitarbeiter in Fragen rund um das Thema Cyber Security.

Studie befragt weltweite Experten und erstmals auch die Bevölkerung

Der Future Risks Report des AXA Konzerns ermittelt die Wahrnehmung künftiger Risiken in der Bevölkerung. Die Studie wurde bereits zum siebten Mal durchgeführt. Rund 2.700 Experten aus 53 Ländern wurden zu den Risiken befragt. Die Experten kamen aus internen Bereichen der AXA oder sind Partner bzw. Kunden. Alle Experten verfügen über ein fundiertes Grundlagenwissen zu möglichen Risikoszenarien. Die Befragung der Experten fand mittels einer strukturierten Onlineumfrage im Sommer 2020 statt. Erstmals wurden im selben Zeitraum in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Ipsos eine bevölkerungsrepräsentative Befragung zu künftigen Risiken durchgeführt. Rund 19.000 Personen aus 15 Ländern beantwortete Fragen zu ihrer Wahrnehmung der künftigen Risiken. Auch diese Befragung fand online statt. Die Ergebnisse geben demnach eine breite öffentliche Meinung wieder.

Technologischer Fortschritt wird begrüßt und Gefahren werden unterschätzt

Ein großer Bereich der Befragung drehte sich um die fortschreitende Digitalisierung und die wahrgenommene Gefahr von Cyberangriffen, welche damit einher geht. 69 Prozent der Personen in Deutschland befürworten den technologischen Fortschritt. Lediglich 31 Prozent der Befragten sehen die Risiken der Digitalisierung als bedeutender an. Demgegenüber stimmen mit 43 Prozent weltweit fast die Hälfte der Befragten der Aussage „technologischer Fortschritt schafft mehr Risiken als Lösungen“ zu.

64 Prozent der Befragten in Deutschland geben an, dass sich die Angreifbarkeit der Bevölkerung im eigenen Land innerhalb der letzten fünf Jahre erhöht hat. Im Vergleich zur weltweiten Befragung sind dies allerdings 12 Prozentpunkte weniger. Im engeren Umfeld in der eigenen Stadt ist der Unterschied ähnlich. Dort geben weltweit 64 Prozent an, dass sich die Gefahr erhöht hat, bei der Bevölkerung in Deutschland sind es 47 Prozent. Dieses Ergebnis wird durch die Aussage unterstützt, dass sich 22 Prozent der Personen in Deutschland im täglichen Leben angreifbar fühlen. Im weltweiten Vergleich sind es doppelt so viele Befragte mit dieser Angabe.

Die Ergebnisse zeigen: Die Gefahr unmittelbarer Angriffe wird als gering eingeschätzt. Dies kann im persönlichen Umfeld, gerade beim Thema Cybersecurity, zu einer Sicherheit führen, die im Zuge steigernder Hackerangriffe nicht gerechtfertigt ist. Das Management und Monitoring von Cyberangriffen und die damit einhergehende Relevanz für das Unternahmen kann in diesem Fall unterschätzt werden.

Gefahren der voranschreitenden Digitalisierung

Durch die Corona-Pandemie ist das Homeoffice-Aufkommen stark angestiegen. Darüber hinaus nutzen zahlreiche Arbeitnehmer private Endgeräte für dienstliche Zwecke. Dadurch steigen auch potenzielle Angriffsflächen für Cyberattacken und Phishing-Mails und die Gefahr erfolgreicher Cyberangriffe wird erhöht. Gerade bei einer instabilen IT-Infrastruktur. Mit gravierenden Folgen für die Unternehmen. Eine Schadsoftware verbleibt häufig monatelang unentdeckt im System, bis die ersten Auswirkungen auffallen. Die Konsequenzen einer solchen Cyberattacke sind für Unternehmen schwerwiegend und langfristig. Dazu gehören u.a. finanzielle Nachteile, eine Schädigung der Reputation und Datenverluste.

Das CSOC für alle Fragen rund um die IT-Sicherheit

Sie möchten Ihr Unternehmen vor Angriffen bewahren und Ihre digitalen Daten schützen? Das Cyber Security Operations Center (CSOC) der dhpg unterstützt Sie bei der Abwehr solcher Angriffe und leitet Gegenmaßnahmen ein. Das CSOC ist ein Security Information and Event Management System (SIEM) und übernimmt das aktive Monitoring und Analyse aller integrierten Systeme, erkennt IT-Schwachstellen, alarmiert bei Bedrohungen und berichtet unverzüglich an die IT-Verantwortlichen. Ein CSOC lässt sich innerhalb weniger Stunden an das IT-System anschließen und greift nicht in die IT-Struktur ein. Mithilfe des IT-Sicherheitschecks des CSOC im Security Operations Center in Bornheim prüfen unsere Experten für Cybersicherheit Ihre IT-Infrastruktur, Netzwerke und Webanwendungen auf „Herz und Nieren“. Das Team besteht aus Cybersicherheitsexperten und nutzt Methoden sowie Techniken, die einem echten Hackerangriff ähneln. 

Der Penetrationstest erkennt die Schwachstellen im System

Bei unserem Penetrationstest simuliert unser Team den Versuch des Zugriffs auf die IT-Systeme und des Netzwerks Ihres Unternehmens. Damit stellt unser IT-Sicherheitscheck eine Art Härtetest für Ihre IT-Sicherheit im Unternehmen dar, sodass übersehene oder nicht erkannte Risiken und Schwachstellen behoben werden können. Sie erhalten eine professionelle Prüfung und Bewertung Ihrer IT. Die Analyse steht Ihnen in Form eines Berichts zur Verfügung. Auf diese Weise gewinnen Sie entweder die Gewissheit, dass Ihre IT-Systeme einem Hackerangriff standhalten kann oder dass Sie auf Basis von Handlungsempfehlungen bestehende Risiken und Schwachstellen schließen sollten.

Bewusstsein für Cyber Security erhöhen

Der Future Risks Report zeigt, dass das persönliche Bewusstsein für IT-Sicherheit und eine nötige eigene Sensibilisierung vor Angriffen im digitalen Bereich gering ausfällt. Diese Ergebnisse lassen sich auch auf Unternehmen beziehen. Investitionen in eine ausreichende IT-Sicherheit werden häufig vernachlässigt, obwohl der Bedarf danach kontinuierlich steigt. Zudem muss die bestehende Belegschaft auf die Veränderungen vorbereitet und geschult werden. Bei der Implementierung von technischen Lösungen werden klassische Personalentwicklungsmaßnahmen (Sensibilisierung, Schulungen) oftmals vernachlässigt. Irrtum, Nachlässigkeit oder Unwissenheit der Mitarbeiter gelten heute als Hauptursache für Schadensfälle mit der IT. Dabei sollten Mitarbeiter über die Gefahren im Umgang mit der IT regelmäßig geschult werden. Unsere dhpg Schulungen unterstützen bei der Umsetzung der Personalentwicklungsmaßnehmen und schaffen ein Sicherheitsbewusstsein Ihrer Mitarbeiter, sodass potenzielle Gefahren erkannt und Schäden verhindert werden können. Ihre Mitarbeiter lernen die aktuellen Bedrohungen im Netz kennen, können darauf reagieren und Gefahren außerdem im ersten Schritt besser vermeiden.

Kontaktieren Sie uns gerne. Wir beraten Sie gerne persönlich und individuell zu den vielfältigen Möglichkeiten des Schutzes Ihrer IT. Der Umfang richtet sich nach dem jeweiligen Gefährdungspotenzial.

Immer mehr Institutionen, so auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, empfehlen ein Security Information and Event Management System als „Stand der Technik in der IT-Sicherheit“. Das Cyber Security Operations Center der dhpg und die AXA kooperieren in diesem Feld. 

Weitere Informationen zur Studie und die Ergebnisse des Future Risks Reports der AXA finden Sie hier.

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Markus Müller

Diplom-Wirtschaftsinformatiker, Certified Information Systems Auditor (CISA), Certified Data Privacy Solutions Engineer (CDPSE)

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