Coronavirus: Weitere geplante Hilfen für Berufe im Gesundheitsbereich

 

Durch die Corona-Krise sind auch die Patientenzahlen bei Zahnärzten und Therapeuten aktuell stark rückläufig. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat angekündigt, die Hilfen für Berufe im Gesundheitsbereich auszuweiten und auch diesen Berufsgruppen mithilfe eines Schutzschirms finanziell unter die Arme zu greifen. 

Konkret sind folgende Zuschüsse geplant:

  • Heilmittelerbringer wie Physiotherapeuten erhalten 40 % ihrer Vergütung aus dem vierten Quartal 2019 als Einmalzuschuss
  • Zahnärzte erhalten 30 % der Differenz zwischen angenommener Gesamtvergütung für das laufende Jahr und tatsächlich erbrachter Leistung
  • Reha-Einrichtungen für Eltern-Kind-Kuren erhalten 60 % des Tagessatzes für leere Betten

Auf diese Boni können weitere Unterstützungsmaßnahmen wie Soforthilfen für Selbstständige und das Kurzarbeitergeld nicht angerechnet werden.

Insgesamt wird eine Milliarde € zur Verfügung gestellt, die für die Zuschüsse genutzt werden kann. Der Schutzschirm soll noch in dieser Woche in Kraft treten und die bislang beschlossenen Unterstützungsmaßnahmen ergänzen. 

Lutz Florian Weber

Steuerberater

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Marco Halfmann

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

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