Pflegeeinrichtungen und neue Wohnformen

Mehr als gute Betreuung

Die Pflegebranche stellt spezifische Anforderungen an eine gute Beratung. Gefragt sind Know-how im betriebswirtschaftlichen Bereich und Spezialkompetenzen im Leistungsrecht (SGB XI) und besonderen Ordnungsrecht (Heimgesetze der jeweiligen Länder). Mit Ihrer Entscheidung für die dhpg setzen Sie auf einen Partner, der seit Jahren erfolgreich Pflegeeinrichtungen, soziale Einrichtungen, Krankenhäuser und weitere Betriebe der Gesundheits- und Sozialwirtschaft berät. Umfassend in steuerlicher, betriebswirtschaftlicher, rechtlicher und konzeptioneller Hinsicht. Unsere Experten sind die Herausgeber der branchenrelevanten Standardwerke und in zahlreichen Branchenverbänden als gefragte Ansprechpartner aktiv.

Angebot für gewerbliche, kommunale und gemeinnützige Einrichtungen

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie mehr über folgende branchenspezifische Leistungen wissen möchten:

  • Finanz- und Lohnbuchhaltung, Jahresabschluss und Steuererklärung

  • Kostenrechnung nach Pflegebuchführungsverordnung (PBV) und Controlling, Auswertungen zur Finanz- und Ertragslage

  • Einrichtungsrecht – umfassende Beratung zum Heimrecht stationärer und ambulanter Pflegeeinrichtungen sowie Prozessvertretung

  • Konzeptberatung mit Blick auf neue Angebote wie Senioren-Wohngemeinschaften und Service-Wohnen unter Berücksichtigung des aktuellen Landesrechts aller Bundesländer

  • Finanzierung und Investitionsberatung nach Länderrecht (für NRW APG und AGP DVO)

  • Vertragsrecht für Betreuungseinrichtungen nach Wohn- und Betreuungsvertragsrecht (WBVG)

  • Pflegesatzverhandlungen

  • Beratung in Unternehmensnachfolge, Umstrukturierung, Unternehmenskauf und -verkauf und Sanierung/Insolvenz

  • Arbeitsrecht in Einrichtungen

Aktuell 

Nordrhein-Westfalen: Das WTG und die WTG DVO sind im April 2019 novelliert worden. Hier die wichtigsten Neurungen in Stichworten:

  • Die Anforderungen an Einrichtungsleitungen wurden dereguliert, die Träger haben insoweit wieder größeren unternehmerischen Spielraum.
  • Zugleich wurde die Verantwortlichkeit der Pflegedienstleitung bzw. Verantwortlichen Fachkraft gestärkt.
  • Die „mündliche Anordnung“ – ein ordnungsrechtliches Novum.
  • Die 80-Platz-Grenze für neue Einrichtungen wurde relativiert.
  • Die Einzelzimmerquote wurde beibehalten (100 % bei Neubauten, 80 % bei Bestandseinrichtungen). Bei Nutzung von Doppelzimmern für separate Kurzzeitpflege kann es auch für Bestandseinrichtungen Ausnahmen geben.
  • Tagesstätten für Menschen mit Behinderungen werden als „Gasteinrichtung“ in die Überwachung genommen.
  • Das Leistungsannahmeverbot / Testierverbot wird auf Einrichtungen des Servicewohnens ausgedehnt.

Nordrhein-Westfalen: Das APG und die APG DVO stehen weiter auf dem Prüfstand. In diesem Jahr steht die Evaluation des Gesetzes mit dem umstrittenen Förderrecht an. Vor diesem Hintergrund wird voraussichtlich im Juli ein Anpassungsgesetz zum APG für Fristverlängerungen sorgen.

Nordrhein-Westfalen: Das Oberverwaltungsgericht Münster hat einen bahnbrechenden Beschluss zu der Einzelzimmerquote erlassen (Beschluss vom 1.4.2019.). 

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Ausgabe August 2019

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